Dr. Martin Böhringer – Mitgründer: Dr. Lutz Gerlach, Frank Wolf
Staffbase

since 2015

Was macht Ihr Unternehmen?

Die Idee ist es, Mitarbeiterkommunikation mobil zu machen. Staffbase ist nun der führende Anbieter einer Software-as-a-Service-Lösung zum Betrieb einer unternehmenseigenen Mitarbeiter-App für Unternehmen von fünf bis 500.000 Mitarbeitern. Staffbase unterstützt Unternehmen weltweit dabei, all ihre Mitarbeiter unabhängig von Arbeitsort und –zeit zu informieren – es ist die ideale Plattform für zeitgemäße und effiziente Unternehmenskommunikation.

Wie sind Sie auf die Idee für Ihr Unternehmen gekommen?

Zwei Drittel aller Mitarbeiter haben keinen Büroarbeitsplatz und sind deshalb aktuell kaum in die Informationsflüsse im Unternehmen eingebunden. Daher bietet die App für die Angestellten zahlreiche Partizipationsmöglichkeiten und vereinfacht administrative Aufgaben.

Wie kamen Sie zum ersten Mal mit dem Unternehmertum in Kontakt?

Während meines Studiums habe ich damals als Freiberufler Webseiten erstellt – der Grundstein für alles weitere.

Was macht Ihrer Meinung nach einen erfolgreichen Gründer aus?

Einfach Spaß zu haben an dem, was in einem Team auf die Beine gestellt wird.

Was haben Sie vor der Gründung gemacht?

Nach meinem Studium an der Technischen Universität Chemnitz habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu Web 2.0 und insbesondere Enterprise Microblogging, dem Twitter für Unternehmen, promoviert. Anschließend habe ich mit drei Mitgründern mein erstes Startup Hojoki gegründet, wo wir u.a. mit Dropbox und Google eng zusammengearbeitet haben. Vor zwei Jahren haben wir dann Staffbase gegründet, um große Unternehmen bei ihrer Internen Kommunikation zu unterstützen.

Welche Hürden mussten Sie bisher meistern?

Die Finanzierung und die ersten großen Kunden waren unsere größten Hürden. Beides konnten wir aus eigener Kraft lösen.

Welche Erfahrungen können Sie Gründern aus ihrer Geschichte heraus weitergeben, was haben Sie gelernt?

Nicht groß zögern, unbedingt so schnell wie möglich einfach mal starten. „Better done than perfect“ ist der passende Silicon Valley-Spruch dafür.

Wo sehen Sie Geschäftsmöglichkeiten für die Zukunft?

Der Markt der Mitarbeiter-Apps ist noch jung, jedoch global. Um sich als Unternehmen auf diesem zu etablieren, muss man sich an Kunden auf der ganzen Welt wenden. Auch unser Team wird zunehmend internationaler, was nicht nur der Horizont jedes Einzelnen erweitert, sondern auch neue Perspektiven mit sich bringt, die uns voranbringen.

Könnten Sie sich vorstellen, angehende Gründer zu unterstützen? Falls ja, in welchen Bereichen könnten Gründer auf Sie zukommen?

In allen Bereichen, insb. auch zum Thema Venture Capital.